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RSC Kirrlach

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Ironman Roth 2011

Langdistanz im Fränkischen

„Super!“ - Kurz und bündig brachten „unsere Lills“ auf dem eigens angefertigten Transparent zur Anfeuerung der RSC-Triathleten ihre Meinung zum Ausdruck. Und ein Festival der „Super“- lative war der am 10.07.2011 ausgetragene Jubiläums- Ironman im Triathlon- Mekka Roth bei Nürnberg : zum 10-jährigen Jubiläum gab es sage und schreibe zwei neue Weltrekorde über die Triathlon- Langdistanz, rund 3.300 Einzelstarter und 600 Staffeln aus über 60 Nationen, ein Top-Starterfeld und über 180.000 Zuschauer entlang der Wettkampfstrecken.

Für sieben Athleten der Triathlon- Abteilung des RSC Kirrlach, darunter sechs Erststarter, wurde nach monatelanger Vorbereitungszeit ein Traum war. Das im Anschluss an die After-Race-Party zur Challenge Kraichgau 2010 gestartete Projekt einer gemeinsamen Hinführung von der Mittel- zur Langdistanz, garniert mit einer ganzen Reihe flankierender Veranstaltungen im Laufe des vergangenen Jahres, wurde nun seiner Bewährungsprobe unterzogen.

Den Auftakt machte Isabell Lünig als erste Einzelstarterin um 6.45 Uhr mit 3,8 Kilometer Schwimmen im Main-Donau-Kanal. Es folgten dann eine halbe Stunde später Sascha Lünig, Peter Würges und Thomas Rudt. Zwei Stunden nach Isabell startete dann unsere Staffel, bestehend aus Elinor Klaschka-Lill (Schwimmen), Lothar Lamm (Radfahren) und Wolfgang Henn (Laufen).

Bei optimalen morgendlichen Temperaturen und unter lautstarker Unterstützung des mitgereisten Betreuerstabes (darunter Angelika Pakutka und die Ehepartner unserer Starter) wurde nun das 180 km Einzelzeitfahren im hügeligen fränkischen Umland von Roth in Angriff genommen. Die wunderschöne Natur, die Begeisterung der Zuschauer, die Stimmungsnester an der Radstrecke und vor allem die Fahrt am Solarer Berg, dem Alpe d' Huez der Triathlonwelt, sorgen ein ums andere Mal für Gänsehaut pur bei Athleten und Fans. Hervorzuheben ist hier die weitgehende Draftingfreiheit des Rennens, gewährleistet durch eine Vielzahl ständig präsenter Kampfrichter. Dies sorgt für ehrliche Leistungen. Die meisten unserer Starter konnten diese Disziplin mit soliden Schnitten jenseits der 30 km/h- Marke hinter sich bringen und damit die Basis für eine gute Endzeit legen.

Der abschließende Marathon bei mittlerweile doch drückender Nachmittagshitze wurde dann doch zur sehr eigenen Disziplin. Während Laufspezialistin Isabell Lünig die letzten 42,2 Kilometer des Rennens fröhlich lächelnd hinter sich brachte, hatte nun der eine oder andere doch etwas mehr Mühe, bevor dann ein riesiges Unwetter auch unsere letzten Athleten förmlich ins Ziel spülte.

Die Zeiten: Isabell Lünig 11:26:44 Std. (Einzelstarterin, Erststart), Sascha Lünig 10:56:44 Std. (Einzelstarter, Erststart), Thomas Rudt 11:08:18 Std. (Einzelstarter, Erststart), Peter Würges 11:39:35 Std. (Einzelstarter, vierter Start), Staffel 11:12:50 Std. (Erststart).

Dass alle Athleten sich im Bereich von plusminus 11 Stunden bewegten – und, noch wichtiger, im Ziel strahlen konnten - belegt eindrucksvoll das Gelingen des Konzepts „Sorgfältige Hinführung zum Ironman“ durch die Triathlon- Abteilung des RSC Kirrlach.