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RSC Kirrlach

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Laufen in den Vogesen

Laufwochenende

Am letzten Aprilwochenende fuhr eine kleine Gruppe vom RSC (Tria-Abteilung) in die Vogesen, genauer gesagt, nach Yvoux, um dort einen Kick-Start in die Laufsaison zu vollziehen. Jeder hatte verschiedene Vorstellungen was man erwarten koennte - diese gingen von 'Laufseminar wie letztes Jahr' bis 'wir laufen einfach los'. Axel Hansert-Berger Extremlaeufer aus Muggensturm, sollte unser Coach sein und sein Haus war fuer die zwei Tage unsere Heimatbasis.

Martin, Eli, Mario und ich kamen bei Nacht und Nebel erst an - wir waren losgefahren nachdem Martin von der Arbeit zurueck war. Ulf und Axel nahmen uns in Empfang - Matthias und Bea waren schon zu Bett gegangen. Am naechsten Morgen, also Samstag, ging es gleich in medias res - um 8:00 frueh liefen wir los und legten einen 10km Huegellauf zurueck. Wir machten uns frisch waehrend Axel Baguette organisierte. Brotauflagen hatten wir zuhauf dabei - von Nutella, bis Honig, bis Wurst und Pesto war alles zu finden und an der extra-langen Tafel hatten wir auch alle gut Platz.

 

Nach dem Fruehstueck gab es eine ausgiebige Hausfuehrung - Axel hatte ein Bauernhaus fuer seinen Bedarf umgebaut und ueberall gab es Ecken, Winkel, Ueberraschungszimmer und Details, so dass man aus dem Gucken gar nicht rauskam. Am fruehen Nachmittag brachen wir auf zu einem geplanten 30km-Lauf, der Regen reduzierte diesen allerdings auf die Haelfte. Axel haette jedesmal zitternd auf mich warten muessen - wir waren halt auch alle mit verschiedenen GA1-Bereichen ausgestattet.  Nach Rueckkunft kuschelten wir uns abwechselnd an den kanadischen Holzofen und naschten das restliche Baguette weg. Spaeter gab es Abendessen und einen Lauffilm und gemuetliches Miteinander.

Am naechsten Morgen war unser Morgen-Lauf nur 6km lang aber auch hier wurden wir mit Baguettes belohnt. Axel machte Lauf-ABC- und Stabi-Uebungen mit uns und geleitete uns auch wieder auf einen Lauf durch die Berge. A propos: Was anderes als hoch oder runter gibt es dort nicht - ebene Strecken sind seltener Luxus. Wir lernten bergauf zu rennen - manche mehr, manche weniger, und bergabzurennen (dito) Zwischendurch spielten wir noch Pferdchen mit Therabaendern und wir alle genossen die Landschaft, von der wir an diesem Tag deutlich mehr sehen konnten.

Gluecklicherweise hatte sich das Wetter etwas beruhigt - kein Regen mehr. Insgesamt liefen wir ungefaehr 46km rund um Yvoux und die Oberschenkel taten zumindest mir weh.

Auch nach diesem Lauf vernichteten wir eventuelle Baguette-Reste, und irgendwann machten wir uns schon wieder auf die Socken - um nicht zu spaet heim zu kommen.